Unsere Nachbarschaft - warum lohnt es sich nach Zeulenroda-Triebes zu kommen
Unser kleines, sauberes Städtchen Triebes finden Sie im osstthüringischen Vogtland im Landkreis Greiz. Die Stadt Triebes verschmolz im Jahre 2006 mit der Nachbarstadt Zeulenroda und trägt nun den Namen Zeulenroda-Triebes.
Triebes liegt im Thüringer Schiefergebirge auf der Höhe von 343 Meter über NN.
Der älteste urkundliche Nachweis über Triebes stammt aus dem Jahr 1209. Sorben slawischen Ursprungs gründeten die ersten
Ansiedlungen entlang des Flüsschen Triebes. Im Mittelalter gehörte Triebes zum Fürstentum Reuß-Schleiz, danach zu Reuß jüngere Linie.
Im 19 Jahrhundert war in Triebes die Jutespinnerei und -Weberei der größte Arbeitgeber des Ortes.
Seit 1919 hat Triebes das Stadtrecht. Hier gibt es mehrere Gaststätten, Pensionen, eine Schule, Kindergärten, ein Sommerbad,
Bowling- und Kegelbahnen. Ein Gewerbegebiet verbindet Triebes mit der Stadt Zeulenroda.
Die Burgruine Reichenfels aus dem 12 Jahrhundert und das heimatgeschichtliche Museum, einen Katzensprung von Triebes entfernt, kann entlang der Triebes und entspannt über Wanderwege erreicht werden.
Und wer das alte Pfarrgehöft
in Döhlen besichtigen
möchte,
ist hier auch gern gesehener Gast. Das alte Pfarrgehöft ist wieder bewohnt
und wird restauriert. Der etwa 2500 qm große Hof ist glücklicherweise
von ehrgeizigen Modernisierungsprojekten verschont geblieben. Nach und nach
werden die meisten "neuzeitlichen Verschönerungen"
wieder zurückgebaut und Sie können hier viel über die Lebensweise
im Mittelalter erfahren.
Die Stadt Zeulenroda ist einen Besuch wert. Hier finden Sie sehr schöne hergerichtete Bauwerke.
Das Rathaus der Stadt, ein im klassizistischem Stil errichtetes Gebäude schmückt den Marktplatz von Zeulenroda.
Die vergoldete Themis-Statue leuchtet weit über die Stadtgrenzen hinaus,
sie wird von den Einheimischen liebevoll die Gette genannt. In Zeulenroda finden Sie ein Museum und eine kleine
Galerie namens "Hans Steger", hier können Sie Gemälde und Skulpturen bewundern oder aber an literaische und musikalische
Veranstaltungen teilnehmen.Rund um Zeulenroda gibt es sehr gut ausgeschilderte Wanderwege, wie zum Beispiel der Rundweg um die Talsperre
oder aber der Planetenwanderweg.
Eine ganz besonderer Besuchermagnet ist das Tropenbad Waikiki.
Die Kreisstadt Greiz, die Perle des Vogtlandes
genannt, unmittelbar an der sächsischen Grenze, liegt etwa 12 Kilometer von Triebes entfernt.Fast 800 Jahre hat diese alte Residenzstadt auf dem Buckel,
im Jahre 2009 wird dieses große Ereignis von der Kreisstadt gefeiert werden.
In Greiz können Sie ein Heimatmuseum mit Textilschauwerkstatt besuchen, das Sommerpalais mit
Kupferstichsammlungen und Satiricum und ständig wechselnden Ausstellungen.
In Greiz gibt es 2 Residenzschlösser, einen sehr schönen Park, der zum Wandeln einlädt.
Das Theater, die Vogtland Philharmonie sind aus Greiz nicht wegzudenken. Besuchen Sie die Stadt.

In Syrau gibt es eine interessante Drachenhöhle zu besichtigen. Hier tropfen schon seit ewigen Zeiten mineralienhaltige Lösungen von den Wänden und geben fotogene Gebilde in Form von Stalachniten und Stalachtiten frei. Die Entstehung der Höhle wird in die jüngere Zeit der Pleistozän und Holozän geschätzt. Entdeckt wurde diese Höhle aber erst 1928 und danach dem Besucher zugänglich gemacht. Für Kinder immer wieder ein Erlebnis.
Besuchen Sie den wünschendorfer Märchenwald und die Stadt Weida. Eine sehr geschichtsträchtige Stadt mit einer 800 Jahre alten Burg, die Osterburg.

Ein großes Bauwerk, einem Weltwunder gleich, kann in der Nähe von Netzschkau/Mylau besichtigt werden. Die Brücke ist ein Ziegelstein-Bauwerk und wurde vor mehr als 150 Jahren gebaut. Die Göltzschtalbrücke ist die größte Ziegelsteinbrücke der Welt, Bauzeit von 1846 bis 1851, 1736 Bauarbeiter waren für die Fertigstellung nötig. Die Baukosten betrugen ca. 2.200.000 Taler, das waren 6.600.000 Goldmark.
Eine weitere sehr schöne Brücke, man sagt auch die kleine Schwester der Göltzschtalbrücke ist im Elstertal/Triebtal bei Jocketa zu bestauenen. Hier wurde im gleichen Jahr, 1846, mit dem Bau begonnen. Die Brücke ist aber nur 279 Meter lang, hat dafür aber eine beachtliche Höhe von 68 Metern. Die Elstertalbrücke bei Jocketa
Im Schloss Burgk, weit über die Grenzen von Ostthüringen bekannt,befindet sich ein interessantes Museum. Das Schloss wurde erstmals 1365
urkundlich erwähnt. Hier finden ganzjährig Veranstaltungen statt. In der Schlosskapelle kann eine Silbermann-Orgel besichtigt
werden und zu bestimmten Anlässen finden auch Orgelkonzerte statt.
Informieren Sie sich über die aktuellen Veranstaltungen im Schloss Burgk.
Ein Technisches Schaudenkmal ist in Wurzbach zu besichtigen. Hier hat die Ingenieurskunst noch alle Register gezogen.
Es finden Vorführungen im Giessverfahren nach traditioneller Art statt. Die Termine dazu sollte man vorher erfragen:
Technisches Schaudenkmal in Wurzbach
Einen Ort, den man gesehen haben soll, ist Mödlareuth. Hier kann ein kleines Dorf besichtigt werden, das Zeugnis für das
grausame Ausmass ostdeutscher Politik zu Zeiten der 2 Deutschen Staaten gibt. Ein Museum zur Deutsch-Deutschen Geschichte.
Sie können die übergroße Mauer aus Beton besichtigen, die ehemaligen Grenzanlagen und Wachtürme.
Deutsch-Deutsches Museum Mödlareuth
Und hier können Sie übernachten:
Gaststätte und Pension "Zum alten Brunnen" in Langenwetzendorf
Gaststätte und Pension "Waldschlößchen" in Neuärgerniß
Ferienwohnung in Burgk
