Leben im Winkelmannschen Haus

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Leben im Winkelmannschen Haus

2010 – Verein sorgt für Leben im Winkelmannschen Haus

Wurmfraß macht aber zu schaffen

Von Volkmar Fischer, aus der OTZ vom 25. Feb. 2010

Triebes. „Kraut und Rüben“ steht auch für 2010 wieder im Veranstaltungsplan des Vereins „Winkelmannsches Haus“ Triebes. Gleich zwei Mal: am 8. Mai und 2. Oktober jeweils von 13 bis 16 Uhr.

Doch „Kraut und Rüben“ meint hier nicht, dass es in dem Haus in der Aumaer Straße 16 drunter und drüber geht. Kenner wissen: Das ist der Titel der traditionellen Pflanzentauschbörse, die vor Beginn der Pflanzzeit und zur Erntezeit im Hof des Anwesens durchgeführt wird und sich schon einen festen Besucherstamm erobert hat.

Auch „Wir eiern rum – Osterfest für Alt und Jung“ hat einen festen Platz im Veranstaltungkalender, der zur Jahresmitgliederversammlung im Gasthof „Kranich“ beschlossen wurde. „Rumgeeiert“ wird übrigens am 27. März von 13 bis 17 Uhr. Doch vorher gibt es noch zwei Veranstaltungen.

Am 8. März, 20 Uhr, den traditionellen Englischstammtisch und am 12. März, 18 Uhr, eine Buchlesung. Steffen Tippmann, ein gebürtiger Triebeser, der mit seiner Familie jetzt in Weida wohnt, stellt sein Erstlingswerk „Der Zeitzeuge“ vor (OTZ berichtete).

Vorangegangen war der Erarbeitung des neuen Jahresplanes eine kritische Bestandsaufnahme der Aktivitäten 2009 durch Vereinsvorsitzende Cathi Richter.

Wie Ortsteilbürgermeister Hartmut Strobel bestätigte, hat sich der Verein mit viel Engagement und Einfallsreichtum in die Feierlichkeiten ,,800 Jahre Triebes“ eingebracht. Dafür gab’s neben herzlichen Dankesworten für jedes Vereinsmitglied auch eine silberne, streng limitierte Erinnerungsmedaille.
Und die haben sich die Vereinsmitglieder redlich verdient, denn neben der Beteiligung am Festumzug wurde auch mit Unterstützung von Regina Pohl eine Postkartenbörse organisiert, es gab die beliebte Veranstaltung „Aus der Erinnerung geplaudert“, bei der es längst nicht mehr nur um Geschichten vom Winkelmannschen Haus geht, sondern auch darum, wer mit wem in früheren Zeiten geschäkert haben soll. Große Resonanz fand der Vortrag zur 8OO-jährigen Geschichte von Triebes, und auch der Kinotag mit drei Veranstaltungen war ein voller Erfolg.
Was hier finanziell positiv zu Buche schlug, musste bei der Musikveranstaltung mit der Gruppe „Flaxmille“ wieder zugebuttert werden. Trotzdem sind sich die Vereinsmitglieder einig, auch in diesem Jahr wieder ein Konzert mit lrish-Folk zu organisieren, weil es vor allem die jüngere Generation anspricht, und um die sei man besonders bemüht, um Leben ins Winkelmannsche Haus zu bringen.

Eigentlich ist das Objekt auch jetzt voller Leben, denn zur Jahresmitgliederversammlung waren die Fenster hell erleuchtet, wegen einer Familienfeier. „An drei von vier Wochenenden im Monat ist das so“, wusste Jörg Petzold zu berichten. Dabei wird auch die Gelegenheit genutzt, sich die Ausstellung im ersten Obergeschoss über die Geschichte des Winkelmannschen Hauses anzusehen.

Sorgenvoll nahmen die Mitglieder allerdings von Ortsteilbürgermeister Strobel (CDU) zur Kenntnis, dass Fachleute den Befall von Holzwurm im Gebälk des Fachwerkhauses festgestellt haben. Der Verein Winkelmannsches Haus und der Ortsteilrat hoffen, dass dem Problem zu Leibe gerückt wird, bevor irreparable Schäden entstehen.

„Wurmfraß ist bekannt, Untersuchungen laufen, Maßnahmen abhängig vom Ergebnis“ – so die knappe Stellungnahme hierzu vom Zeulenroda- Triebeser Bürgermeister Steinwachs (CDU).


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