Wir berichten aus Presse, Funk und andere Medien über unser Winkelmann-Anwesen in Triebes
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2011 - Beim Stöbern in Postkarten in Erinnerungen geschwelgt
Schon die erste Veranstaltung des Vereins „Winkelmannsches Haus“ im Ortsteil Triebes in diesem Jahr stieß wiederum auf ein reges Interesse. Nicht nur bei den Einheimischen, die sich diese Gelegenheit zum Schwelgen in Erinnerungen kaum entgehen lassen wie etwa Rolf Lautenschläger oder das Ehepaar Hanna und Lothar Focke. Ein Sammler alter Postkarten war sogar aus Greiz angereist: Walter Meinhardt, der hauptsächlich Motive aus Greiz und Umgebung in seinen Alben hat und hoffte, in Triebes auf dem Tauschwege seinen Fundus erweitern zu können.
Dieter Ludwig aus Auma und der Zeulenrodaer Dieter Matthes waren ebenso eifrig
in die Fachsimpelei vertieft wie Martina Slansky mit der ortsansässigen Fotografenmeisterin Regina Pohl, Chefin des alteingesessenen Fotohauses Schumann. Jüngster Interessent bei der Börse mit Postkarten, historischen Aufnahmen und Notgeld war der 11jährige Nils Wabra, Sohn des Vereinsvorsitzenden Frank Wabra. Der Vereinschef hofft, dass auch die nächste Veranstaltung am12. März, wo es von 9 bis 11 Uhr um den richtigen Obstbaumschnitt geht,
wieder einen großen Zuspruch findet.
Bezugnehmend auf das im Amtsblatt vom 16. Februar veröffentlichte Jahresprogramm des Vereins für 2011 nannte Wabra ein wichtige Veränderung:
Die Pilzberatung findet bereits am 30. August von 19 bis
21 Uhr (und nicht am 30. Oktober!) im Winkelmannschen Haus statt.
(Text und
Foto: Volkmar Fischer, 13.02.2011)
2010 - Neuer Vereinsvorsitz: 
Herr Frank Wabra ist neuer Vorsitzende des Vereins Winkelmannsches Haus. Zu erreichen unter der E-Mail
2010 - Verein sorgt für Leben im Winkelmannnschen Haus
Wurmfraß macht aber zu schaffen
Von Volkmar Fischer, aus der OTZ vom 25. Feb. 2010
Triebes. "Kraut und Rüben" steht auch für 2010 wieder im Veranstaltungsplan des Vereins "Winkelmannsches Haus" Triebes. Gleich zwei Mal: am 8. Mai und 2. Oktober jeweils von 13 bis 16 Uhr.
Doch "Kraut und Rüben" meint hier nicht, dass es in dem Haus in der Aumaer Straße 16 drunter und drüber geht. Kenner wissen: Das ist der Titel der traditionellen Pflanzentauschbörse, die vor Beginn der Pflanzzeit und zur Erntezeit im Hof des Anwesens durchgeführt wird und sich schon einen festen Besucherstamm erobert hat.
Auch "Wir eiern rum - Osterfest für Alt und Jung" hat einen festen Platz im Veranstaltungkalender, der zur Jahresmitgliederversammlung im Gasthof "Kranich" beschlossen wurde. "Rumgeeiert" wird übrigens am 27. März von 13 bis 17 Uhr. Doch vorher gibt es noch zwei Veranstaltungen.
Am 8. März, 20 Uhr, den traditionellen Englischstammtisch und am 12. März, 18 Uhr, eine Buchlesung. Steffen Tippmann, ein gebürtiger Triebeser, der mit seiner Familie jetzt in Weida wohnt, stellt sein Erstlingswerk "Der Zeitzeuge" vor (OTZ berichtete).
Vorangegangen war der Erarbeitung des neuen Jahresplanes eine kritische Bestandsaufnahme
der Aktivitäten 2009 durch Vereinsvorsitzende Cathi Richter.

Wie Ortsteilbürgermeister
Hartmut Strobel bestätigte, hat
sich der Verein mit viel Engagement
und Einfallsreichtum in die Feierlichkeiten ,,800 Jahre Triebes" eingebracht.
Dafür gab's neben herzlichen Dankesworten für jedes Vereinsmitglied
auch eine silberne, streng limitierte Erinnerungsmedaille.
Und die haben
sich die Vereinsmitglieder redlich verdient, denn neben der Beteiligung am
Festumzug wurde auch mit Unterstützung von Regina Pohl eine Postkartenbörse
organisiert, es gab die beliebte Veranstaltung "Aus der Erinnerung geplaudert",
bei der es längst nicht mehr nur um Geschichten vom Winkelmannschen
Haus geht, sondern auch darum, wer mit wem in früheren Zeiten geschäkert
haben
soll. Große Resonanz fand der Vortrag zur 8OO-jährigen Geschichte
von Triebes, und auch der Kinotag mit drei Veranstaltungen war ein voller
Erfolg.
Was hier finanziell positiv zu Buche schlug, musste bei der Musikveranstaltung
mit der Gruppe "Flaxmille" wieder zugebuttert werden. Trotzdem sind sich
die Vereinsmitglieder einig, auch in diesem Jahr wieder ein Konzert mit lrish-Folk
zu organisieren, weil es vor allem die jüngere Generation anspricht,
und um die sei man besonders bemüht, um Leben ins Winkelmannsche Haus
zu bringen.
Eigentlich ist das Objekt auch jetzt voller Leben, denn zur Jahresmitgliederversammlung waren die Fenster hell erleuchtet, wegen einer Familienfeier. "An drei von vier Wochenenden im Monat ist das so", wusste Jörg Petzold zu berichten. Dabei wird auch die Gelegenheit genutzt, sich die Ausstellung im ersten Obergeschoss über die Geschichte des Winkelmannschen Hauses anzusehen.
Sorgenvoll nahmen die Mitglieder allerdings von Ortsteilbürgermeister Strobel (CDU) zur Kenntnis, dass Fachleute den Befall von Holzwurm im Gebälk des Fachwerkhauses festgestellt haben. Der Verein Winkelmannsches Haus und der Ortsteilrat hoffen, dass dem Problem zu Leibe gerückt wird, bevor irreparable Schäden entstehen.
"Wurmfraß ist bekannt, Untersuchungen laufen, Maßnahmen abhängig vom Ergebnis" - so die' knappe Stellungnahme hierzu vom Zeulenroda- Triebeser Bürgermeister Steinwachs (CDU).




